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Werke: Das Ich
Dieses Gedicht beschreibt mich selbst, bevor
eine gewisse Wandlung in mir vorging. Zu dieser Zeit hatte ich
große Angst davor, so gesehen war dieses Gedicht eine Art
stummer Hilfeschrei. Heute kann ich es nur noch belächeln.
Es handelt sich dabei nicht um die Original-Version, sondern eine
bearbeitete Neu-Fassung.
Das Ich
Erheb' dich aus den Schatten,
Breite deine Flügel aus,
Der Wind trägt mich nach oben.
Entlockt ein bleiches Lächeln.
Bis in der Wolken Wogen,
Fliege der Sonne entgegen.
Und stürze in die Tiefe,
Das Herz, es schlägt so schwer
Im Takt von sanften Flügelschlägen,
Als ob der Tod mich riefe.
Niemand kennt meinen Namen,
Hat mein Gesicht je gesehen,
Ich bin ein nie gesäter Samen,
Für mich blieb die Zeit einst stehen.
Ich erkenne die Schönheit des Tages,
Wieder zu Asche verbrannt.
Ich spüre die Zärtlichkeit der Nacht,
Doch ohne Trost.
Abgrund durch das Nebelband,
Nichts, was meinen Schlaf bewacht.
Ich lausche dem Sterben des Lichts,
Schreie durch die Dunkelheit,
Alles Leben rinnt durch meine Finger,
Mir bleibt nicht mehr viel Zeit.
Ich spüre die Kälte in mir,
Spüre es wie Gift in meinen Venen,
Wie sich all die dunklen Träume,
Nach Erlösung sehnen.
Ich fühle diese Zerrissenheit,
Jede Sekunde, die ich zähle.
Trauerndes Wissen
Um die verlorene Seele.
Ich wandle durch das Feuer,
Aschestaub und Flammenreigen.
Verbrennt das alte Leid,
Bringt die Sehnsucht zum Schweigen.
Übrig bleibt ein schwarzes Herz,
Die Ruine eines Lebens,
Ein paar letzte Tränen.
So schmerzlich und vergebens.
Nichts ist mehr, wie es war,
Verbotener Hunger
- Aufgeweckt.
Weiße Rosen auf dem Grab
Tränen bitter, Blut befleckt
Zerschlagene Fesseln,
Tollwütiges Tier.
Ohne Vernunft.
Gestorben bin ich
- Erwacht bist du in mir.
Nicht zu schlagen,
Vom Schmerz nicht zu erlösen,
Erwacht, die Welt ins Chaos zu stürzen
Bin ich das Blut des Bösen.
Narben, die nichts vergessen,
Ich finde und zerstöre dich!
Ein Engel der Schatten.
- Vergangen.
Der Bote des Neubeginns,
- Erwacht
Ein Dämon, das bin ich!
© by Dusky DaVica
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