Dunkelgeist

Werke: Verzweiflung


Dieses im Kreuzreim gehaltene Gedicht ist wieder ein sehr persönliches Liebeskummergedicht von mir. Es erzählt von unerfüllter Liebe und Sehnsucht, die in einem Tod an Herzschmerz und Einsamkeit endet.

Verzweiflung

Ich bin hässlich wie die Nacht,
Aber du sagtest, du willst mich wiedersehen,
Und hast mir Mut gemacht,
"Nur die Nacht ist wunderschön."

Und ich stand da in Mondes Schein,
Und konnte nur noch weinen,
Ein Kuss und du lässt mich allein,
Denn die Sonne wird bald scheinen.

Wie sehr schmerzte dieser Worte Liebe,
So flehe ich und schreie laut,
Es schmerzt wie tausend Peitschenhiebe,
Brennt wie Feuer auf der Haut.

Doch nur dein Wort konnte so verführen,
Und es trug mich sanft zu Bette,
Wahrlich würde es mein Herz berühren,
Sofern ich denn eins hätte.

So warte ich die lange Zeit,
Bis zu deiner Wiederkehr,
Und warte eine Ewigkeit,
Und werd’ hässlich immer mehr.

Wieder bin ich gänzlich ohne Halt,
Kann nicht aufhör’n mich zu hassen,
Ohne deine Stimme und Gestalt,
Doch beides fühle ich verblassen.

Wo bist du nur? die Nacht ist leer,
Nur der Regen füllt die Stadt,
Fließt meinen Tränen hinterher,
Wer weiß, wohin es dich verschlagen hat.

Ich bin und leide Höllenqualen,
Als das Herz mir ausgebrannt,
Von tausend roten Sonnenstrahlen,
Unter die du mich verbannt.

Mein Leben geht zu Ende,
Und mit ihm das alte Leid.
Ach, wenn ich dich doch wieder fände,
Du warst mein Frieden, mein Geleit.

Leise weine ich mich in den Tod,
Als die Verzweiflung mich besiegte,
Und verbrannt bin ich im Abendrot,
Ich ... der dich einst liebte ...

© by Dusky DaVica


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